
Die Gesamtstrahlungsleistung der Sonne, bekannt als Total Solar Irradiance (TSI), variiert im Verlauf des etwa 11-jährigen Sonnenzyklus um etwa 0,1 %. Diese Schwankungen sind hauptsächlich auf Veränderungen im ultravioletten (UV) Bereich des Spektrums zurückzuführen, der überproportional stark variiert und somit einen erheblichen Einfluss auf die Erdatmosphäre hat.
Eine Veränderung der Strahlungsintensität wurde auch tatsächlich meßtechnisch erfasst: In Deutschland wurden in den letzten Monaten höhere Werte der Sonneneinstrahlung gemessen. So lag die mittlere Sonneneinstrahlung im März 2025 bei 101 Kilowattstunden pro Quadratmeter, deutlich über dem langjährigen Mittel von 75 Kilowattstunden. Auch im Februar 2025 wurde eine überdurchschnittliche Solarstrahlung verzeichnet. Dies bedeutet, dass die aktuelle Lichteinstrahlung bis zu 34 % über dem langjährigen Mittel liegt. Das heißt, die Menschen waren (wenn sie sich draußen aufhielten) mehr Lichtintensität und UV-Strahlung ausgesetzt.
Nun führt mehr Sonnenlicht körperlich zu einer erhöhten Serotoninproduktion. Serotonin ist ein Neurotransmitter, der v.a. mit Wohlbefinden und positiver emotionaler Stimmung assoziiert ist. Es gibt Hinweise darauf, dass intensives Licht tatsächlich die neuronale Aktivität verändert und dies insbesondere in
Gehirnarealen, die wie der Thalamus und der präfrontale Kortex mit kognitiven Funktionen und Stimmungen assoziiert sind. Die Serotoninproduktion im
Gehirn (z. B. im Raphe-Kern des Hirnstamms) steigt bei intensiver Lichtbestrahlung an. Dies wiederum wirkt sich aus auf die Stimmung, Wachheit, die kognitive Leistungsfähigkeit, ja sogar das soziale Verhalten. Dies bedeutet, dass die erhöhte Lichtintensität u.a. zu erhöhter Serotoninproduktion führt und dies wiederum zu mehr Gelassenheit, weniger Reizbarkeit, sogar zu mehr Empathie führen kann. Eine Zunahme des Serotonins senkt die emotionale Reaktivität wie Wut oder Angst und fördert gleichmäßige Stimmungslagen. Negative Nebenwirkungen können u.a. vermehrtes Muskelzucken sein.
Die Untersuchungen von Carhart-Harris (2012) legen nahe, dass ein erhöhter Serotoninspiegel zu einer vermehrten „Präsenz im Hier und Jetzt“ führen kann. Zustände erhöhter Naturverbundenheit („nature relatedness“) korrelieren mit positiven Stimmungslagen und reduzierter Selbstzentriertheit. Beides wird von Serotonin vermittelt. Studien (z.B. Nour et al 2017, Mayer et al. 2004) zeigen, dass Menschen mit höherem Serotonin sich als „eins mit der Natur“ oder „verbunden mit allem“ empfinden.
Auch scheint eine Stärkung der Intuition Folge von Serotoninsteigerungen zu sein (Doya 2008, Liebermann 2000): Intuition ist schwer messbar, aber in der Psychologie wird sie mit impliziten, schnellen, ganzheitlichen Entscheidungsprozessen verbunden. Serotonin trägt zur emotionalen Klarheit und
Reduktion von übermäßiger Angst oder Kontrollverhalten bei – was intuitive Entscheidungen begünstigen kann.
In der transpersonalen Psychologie, etwa bei Stanislav Grof, werden veränderte Bewusstseinszustände – etwa durch Atemtechniken oder Psychedelika – oft mit Serotoninergen Mechanismen in Verbindung gebracht. Dabei treten regelmäßig Erfahrungen auf wie:
- Einheit mit Natur oder Kosmos
- Innere Klarheit, Intuition, „Erleuchtung“
- Auflösung des Ego-Gefühls („Ego dissolution“)
Fazit: Sonnenlicht und die von ihm induzierte Steigerung der Serotoninproduktion erzeugen keine Spiritualität, aber es fördert geistige und emotionale Zustände, die typisch für spirituelle Erfahrung sind.
Genau in diesem Kontext beschreiben auch geistige Durchgaben des Volkes der Sidhe die Rolle der Sonne, wie Du sie in dieser Durchgabe und weiter folgenden verstehen kannst.
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🔹 Quellen:
- Nour MM, Evans L, Nutt D, Carhart-Harris RL (2017). Ego-dissolution and psychedelics: validation of the Ego-Dissolution Inventory (EDI). Frontiers in Human
Neuroscience. - Mayer FS, Frantz CM (2004). The connectedness to nature scale: A measure of individuals’ feeling in community with nature. J Environ Psychol.
- Doya K (2008). Modulators of decision making. Nature Neuroscience Reviews.
- Carhart-Harris RL et al. (2012). Neural correlates of the psychedelic state as determined by fMRI studies with psilocybin. PNAS
- Lieberman MD (2000). Intuition: a social cognitive neuroscience approach. Psychological Bulletin.
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