Wandelzeit: Viren als Boten des Lebens


Virus in idyllischer LandschftAktuell lenkt unsere Kultur, ja beinahe die ganze Welt, den Blick auf etwas Unsichtbares, etwas Winzigkleines, etwas, das meist auch mit Mikroskopen nur schwer zu fassen ist: Viren! In der aktuellen Zeitqualität werden diese verteufelt, als müssten wir alle Viren tot kriegen, sie ausrotten, und möglichst von uns fern halten. Aktuell wurden in nur 3 Monaten so viel Desinfektionsmittel in Deutschland verkauft, wie sonst in zwei Jahren!

Gleich vorab, ich möchte mit diesem Beitrag nicht sagen, dass es nicht Virenarten geben mag, die für den Menschen als Individuum oder als eine bestimmte demoskopische Gruppe gefährlich, ja sogar lebensgefährlich werden können, doch aktuell scheint es so - wenn man in die Medien, ja selbst wenn man in einen Supermarkt blickt - als wäre da draußen ein Massaker am Laufen. Kurzum: Das ist es nicht! Die sogenannte Übersterblichkeit [ein schreckliches Wort!] zeigt an, wieviele Menschen im Vergleich zur gleichen Zeiteinheit im Vorjahr in Deutschland gestorben sind, also z.B. im März 2020 und 2019. Aktuell ist diese negativ. Das bedeutet: Aktuell sind weniger Menschen bei uns im März gestorben als 2019. Es herrscht also nicht die Pest! Aber wir verhalten uns so.

Schnappschüsse von sich mit Plastik gegen das Corona-Virus schützenden MenschenDie Virologie hat aktuell etwa 3000 Virenarten identifiziert, wieviele es gibt, weiß niemand, aber 320.000 Viren existieren in Säugetieren, wir kennen also gerademal 1% von diesen. Sich gegen Viren an sich zu stellen, ist daher wahnwitziger als der Angriff eines Don Quijote gegen die Flügel der Windmühlen. Nicht nur dies: Wir wären heute nicht die, die wir sind, ohne Viren, vermutlich wären wir gar nicht!
Die Virologin Karin Mölling (Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin) sieht die Viren als essenziellen Bestandteil unserer Evolution: "Die Hälfte in unserem Erbgut besteht aus mehr oder weniger verstümmelten Virengenen, die man heute noch nachweisen kann. Einige sind hundert Millionen Jahre alt. Sollten vielleicht alle Gene einst aus Viren entstanden sein? " Eine Theorie der Entstehung von Leben geht davon aus, dass das Leben, so wie wir es kennen, erst durch die Kooperation mit Viren möglich wurde. Kooperation, nicht Vernichtung!

Der französische Virologe Thierry Heidmann rekonstruierte 2006 aus den Virusresten in der menschlichen DNA, die ein geschätztes Alter von 50 Millionen Jahren hatten, ein intaktes Virusgenom und erzeugte vermehrungsfähige Viren. Er nannte sie "Phoenix". Wie der legendäre Vogel aus seiner Asche wiederersteht, können die eingekoppelten RNA-Stränge in unserem Erbgut wieder zu "lebensfähigen" Viren werden. Das wirft ganz neue Fragen auf: Ist der Mensch selbst zum Teil Urheber von Viren, die Krankheiten hervorrufen? Wer gibt dazu den "Befehl"? Kommt dieser Akt der Aktivierung aus dem kollektiven Unbewussten, von "himmlischen Mächten", oder gar von der Erde selbst? Die Virologie steckt hier noch in den Kinderschuhen, um solche Fragen beantworten zu können. Fakt ist: Der Mensch entwickelt sich evolutionär weiter durch die Einkopplung von Vireninformationen in unser Erbgut.

Wer Kinder hat, hat sicher schon erlebt, wie nach einer Erkrankung (oft die "Kinderkrankheiten") das Kind einen enormen seelischen Entwicklungsschub durchlebt, dass sogenannte Schreikinder nach erfolgreicher Genesung von einer Kinderkrankheit oft weniger schreien und sich auch der Schlafbedarf des Kindes häufig ändert.
Rudolf Steiner war der Auffassung, dass durch das Virus, dass vor allem eine fiebrige Erkrankung auslöst, der erworbenen Leib für das höhere geistig-seelische Gefüge vorbereitet wird, damit schließlich ein gesunder Geist einem gesunden Körper einwohnen kann. Auf Kinderkrankheiten bezogen findet ein Transformationsprozess alter karmischer Muster (er nennt sie hier "Modell") statt:

"Entweder es gehen seine geistigen Kräfte in einem gewissen Grade in dem unter, was ihm da durch das Modell aufgedrängt wird, und er bleibt ganz vom Modell abhängig, oder er arbeitet in den ersten sieben Lebensjahren durch das Modell dasjenige durch, was das Modell verändern will. Dieses Arbeiten, dieses Durcharbeiten findet seinen äußeren Ausdruck. Denn es handelt sich ja nicht bloß darum, daß da gearbeitet wird und daß dieses hier das ursprüngliche Modell ist; sondern das ursprüngliche Modell löst sich ja los, schuppt sich ab sozusagen, fällt ab, wie die ersten Zähne abfallen; alles fällt ab. [...] Das gibt einen Kampf in den ersten sieben Lebensjahren. Vom geistigen Gesichtspunkte aus gesehen, bedeutet dieser Kampf dasjenige, was dann äußerlich symptomatisch in den Kinderkrankheiten zum Ausdrucke kommt." ( Gesamtausgabe 235, S. 85ff) Auf ganz ähnliche Weise trifft dies auch kollektiv bei dem Ausbruch einer Krankheit in der Gesellschaft zu.

Was wehren wir also ab, indem wir uns mit Plastik umhüllen und von der Erde abschotten, als wolle die Erde uns vernichten? Wollen, ja können wir uns überhaupt langfristig auch nur gegen ein einziges sich ausbreitendes Virus behaupten? Wenn nein, was geschieht gerade seelisch?

Schnappschüsse von sich mit Plastik gegen das Corona-Virus schützenden Menschen

Die hier wiedergegebenen Bilder sind vielfach geteilten Facebookposts entnommen [leider können daher Urheber nicht mehr genannt werden], sie zeigen eindrücklich, in welcher Absurdität sich der Mensch gegen die evolutionären Impulse der Erde zu behaupten gedenkt. Witzig, aber auch mitleiderregend. Die Angst vor der unsichtbaren Umwelt hat sich tief in die Herzen verankert, was mir die Frage gestattet: Was ist das wirkliche Virus unserer aktuellen Zeitqualität?

Viren können uns krank machen, gewiss, manchmal sterben auch Menschen daran. Diese und ihre Angehörigen haben mein wahrhaftiges Mitgefühl. Doch Viren sind Teil der Erde und Teil des Menschen, man kann sogar sagen, sie sind mit jene evolutionären Impulse, die den Menschen verändern. Als solche sind sie auch heilbringend, denn Viren schützen unsere Zellen: Sie lassen andere Viren nicht hinein. So auch Karin Mölling: "[...] ich bin überzeugt, dass sich diese Sicht innerhalb weniger Jahre ändern wird. Viren machen nicht nur krank, wie die klassische Virologie lehrt. Sie bieten neues Erbgut, also neue Information und eben auch Schutz."

"Schützen" wir uns also aktuell vor einem neuen geistigen Impuls der Erde?

 

 

Ich betone hier noch einmal ausdrücklich: Einer vernünftigen Hygiene soll hier in keinster Weise widersprochen werden. Auch wird öffentlichen Anordnungen in keinster Weise widersprochen oder zu ihrer Missachtung aufgerufen. Es geht um die alleinige Betrachtung des Virus als geistig-seelischer Impuls im Menschheitskollektiv.

Zitate von Karin Mölling entnommen: Tagesspiegel

Titelbild: Stefan Brönnle unter Verwendung von andrea crisante/shutterstock & freshfotos

 

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Kommentare (3)

  1. Michael:
    02.04.2020 21:16

    Hallo Stefan
    Danke für die aufschlussreiche Darstellung und Zusammenfassung, dies gibt mir weitere Blickwinkel. Ich denke es ist wichtig auch die Botschaften von Krankheiten wie ach z.B. Kinderkrankheiten ( sind ja im Technischen da um ein Produkt zu verbessern...) zu sehen und nicht lediglich die Symptome. Ich denke unser ausrotten-wollen zeigt immer deutlicher wie sehr wir uns vom Ganzen und vom wirklichen Leben und Zyklen entfernt haben... So stelle ich mir die Frage was hinter z.B. dem Wunsch der Massenmeditation vom 5.April um 4.45 zur Auslöschung des Virus steht, mein Bauchgefühl stellt da dem Kopf unangenehme Fragen welche ich (noch) nicht ergründen kann. Wie ist euer Emfinden dazu? Ich habe mehr den Impuls mich mit dem zu verbinden und die Botschaft dahinter zu verstehen... Danke wenn ihr mich / uns an euren Gedanken dazu teilhaben lasst.
    Herzliche sonnige Grüsse Michael

  2. Stefan Brönnle:
    05.04.2020 11:15

    Lieber Michael,
    eine solche Meditation bleibt dem Wesen nach oberflächlich. Es macht sich fest an den Ängsten unseres kleinen persönlichen Ichs. Das Virus ist. M.E. nur Symptom viel größerer Umwelzungsprozesse, die gerade auf der Seelenebene der Erde geschehen. Es ist nicht das Virus, das die aktuellen Ausgangssperren verhängt, es ist die Angst der Menschen. Die Welt wird nach der Corona-Krise (eine Krise der Krone [der Schöpfung]) nicht mehr so sein wie sie vorher war. Die Frage ist nun, welche Welt wollen wir danach? In Ängsten gefangen? Demokratieverlust? Überwachung? Oder eine vertrauensvolle Hinwendung zur Erde?
    Meine Hauptaufmerksamkeit geht darauf, eine Welt vorzubereiten, die nach der Krise folgt, nicht den Aufhänger der Krise zu bekämpfen.

  3. Michael:
    06.04.2020 22:26

    Lieber Stefan
    Danke dir für deine klare Antwort. Mein Inneres hat mich in die Natur geführt, zu Wasser und Feuer, Erde und Luft. Es hat mir gezeigt mich aus meinem Inneren zur Erde und dem Sein zu verbinden, zu dem wo mich mein Herz hinzieht auch wenn viele interessante Impulse von Aussen kommen. Eintauchen, öffnen auch wenn ich bekanntes, sicheres verlasse....

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