Das Erbeben der Naturwesenebene


Graue Trennschicht zwischen Erde und göttlicher QuelleIn der letzten Zeit zeichnet sich eine starke Turbolenz auf der Ebene der Naturwesen ab, von der ich gerne berichten möchte, denn vielleicht hat dies der eine oder andere bereits ähnlich erfahren…

Die starke Turbolenz, das „Erbeben“, wird oftmals verschiedenartig erlebbar: Zum einen scheinen vor allem Naturwesen des Erdelements von einer tiefen Trauer ergriffen, die sich oftmals auf den Wahrnehmenden überträgt. Dazu muss man vorwegnehmen, dass das Erdelement mit Ordnungs- und Strukturaspekten in Resonanz steht. Erde gibt Form vor, bildet eine Grenze, unterstützt die Bildung von Strukturen (z.B. bei der Kristallbildung) und manifestiert Ordnungsprinzipien. Dies erfolgt durchaus auch auf der geistigen Ebene.
Nun erfolgt gerade auf der Strukturebene eine massive Erschütterung: Neptun, der Planet der Auflösung von Konkretem, der Grenzüberschreitung und der Mystik durchwandert gerade astrologisch in einem langen Prozess das Zeichen Fische. Da Neptun der Herrscher der Fische ist, befindet er sich voll in seiner Kraft. Seit April 2011 durchreist er in verschiedenen Phasen sein Zeichen, seit Februar 2012 ist er vollständig in die Fische eingetreten und wird sich noch bis März 2025 dort befinden, ehe er einen kurzen Ausflug in den Widder macht, um wieder in die Fische zurückzukehren. Dies hat zur Folge, dass sich unsere starren Muster und Ordnungen auflösen. Dies ist ein durchaus wichtiger Prozess, der insbesondere für eine kollektive spirituelle Entwicklung von größter Wichtigkeit ist. Politisch spüren wir dies daran, dass das Vertrauen in unsere Ordnung und unsere Gesetze schwindet, dass Nationalgrenzen sich auflösen und auch wirtschaftliche Ordnungsstrukturen geistig ins Wanken geraten.

So wichtig dies für unsere Entwicklung ist, so sehr erschüttert dies insbesondere die Ebene des Erdelementes, da sich auch hier vorhandene Strukturen, Muster und Ordnungen zu lösen beginnen.

Dies wäre für die Naturwesenebene nicht so dramatisch, da sie es gewohnt ist, sich an neuen geistigen Impulsen auszurichten. Doch gerade hier gibt es zunehmend Probleme: Der Mensch hat es geschafft, eine Barriere zwischen der Naturwesenebene und der geistigen Quelle zu errichten. Er wendet seine Aufmerksamkeit ab von ihr und blickt wie hypnotisiert auf virtuelle Wirklichkeiten der Filmindustrie, des Internets und der Massenkommunikation. So hat sich eine anthropogene mentale Zwischenebene eingezogen, die wie eine Trennschicht den freien Fluss der Erneuerung hin zu den Naturwesen hemmt. Manchmal ist dies wie ein erdumspannendes Onlay wahrnehmbar, als grauer Nebel oder eine gitterartige Zone, manchmal nimmt man Naturwesen auf der intakten Paradiesweltebene war. Bilder dazu sind, dass sich die Naturwesen auf hohen Bergen, höheren Ebenen o.ä. sammeln. Doch dies sind die nicht verorteten, nicht fokussierten Naturwesen. Sie werden aber zunehmend durch die Mentalschicht abgetrennt von der physischen Wirklichkeit.

Durch diese mentale Schicht, die für Naturwesen nur schwer zu durchdringen ist, hat sich aber der Mensch selbst auch zunehmend von der Quelle des Seins, der Inspiration und Erneuerung abgeschnitten. Er verfällt dadurch mehr und mehr in Angst, Argonie und Depression, wodurch es „anderen“ geistigen Mächten gelingt, die freiwerdenden emotionalen Kräfte auf scheinbare Gegner zu lenken. Hass breitet sich aus und richtet sich auf andere Religionen, ethnische Gruppen, politisch Andersdenkende und alles, was den Status Quo gefährdet. In Netzwerken darf man keine Meinung mehr äußern, ohne auf das Übelste beschimpft zu werden. Dabei wäre doch gerade eine Auflösung des Status Quo von großer Wichtigkeit für eine geistige Erneuerung.

Dies führt wiederum dazu, dass Naturwesen, die „Emotionale Intelligenz der Natur“ extrem darunter leiden. Sie verstehen keine politischen Zusammenhänge - dies sind menschlich-mentale Konzepte – doch sie spüren den aufkeimenden Hass, das zunehmende Verschließen eines großen Teils der menschlichen Herzen und die Aggression, die im Geistigen bereits präsent ist und sich auch auf der physischen Ebene immer lautstärker durch Kriegspropaganda ankündigt! Hiervon sind alle Ebenen der Elementarwesen betroffen. Damit verbundene Wahrnehmungen sind Todessymboliken, emotionaler Schmerz und das Gefühl der inneren Zerrissenheit.

 

Was können wir tun?

Zunächst ist es von größter Wichtigkeit, den Bezug zur göttlichen Quelle zu erhalten. Dies kann jeder einzelne tun durch Meditation, Kontemplation, Gebet und Ritual. Einer dieser offenen Kanäle ist stets unsere eigene Wesens-Mitte, über die wir beständig mit dem Göttlichen verbunden sind.

Unterstützend dient hier auf jeden Fall, den Konsum virtueller Wirklichkeiten zu reduzieren und konkreten Kontakt zur Natur zu halten.

Schließlich ist es unabdingbar wichtig, das eigene Herz nicht zu verschließen, sondern trotz des innersten Schutzbedürfnisses angesichts der allzu bereitwilligen Verletzungen und Gewalt offen zu halten, bzw. immer wieder zu öffnen. Das Anerkennen gegensätzlicher Meinungen und der Respekt vor dem Menschen gegenüber wiegen hier tausendfach mehr als politische Differenzen.

Kollektiv sollten wir uns zunehmend darum bemühen, die „mentale Trennschicht“ zu durchstoßen, bzw. abzubauen und aufzulösen. Hier bilden sich Gottseidank zunehmen Gruppen, die sich darum bemühen, die kosmische Verbindung des göttlichen Urquells zur Erde und der physischen Realitätsebene aufrechtzuhalten und sogar zu stärken und zu erneuern.

Mit Blick auf das Leitthema dieses Beitrages, die Elementarwesenwelt, sollten wir uns verstärkt darin üben, die Erde als beseelt zu erkennen, die Bewusstseinsfokusse der Orte zu respektieren und ihnen mit Liebe zu begegnen. Dann können die Naturwesen in dem vor uns liegenden wichtigen Prozess eine starke Stütze und Hilfe sein, denn sie wollen aus tiefstem Herzen auch, dass der Mensch sich an seine göttliche Quelle rückbindet.

 

Rituelle und geomantische Friedensarbeit

 

Bild © Stefan Brönnle


Kommentare (7)

  1. Petra Richard:
    10.07.2016 19:46

    Lieber Herr Brönnle,
    in meiner Münchner Zeit lernten wir uns persönlich kennen, seit dem lese ich stets gerne Ihre News und Artikel auf dieser Seite.
    Seit einigen Tagen ist das von Ihnen geschilderte Phänomen schmerzlich spürbar. Für sensibele Zeitgenossen ist die verstärkte Trennung, das Anwachsen negativer Energien, welche Mächte stützen die dem Prinzip des Lebens entgegenwirken, schwer ertragbar. Die Unterbrechung zur göttlichen, spirituellen oder geistigen Quelle ist derzeit extrem stark. In dieser Intensität kenne ich es von vor ca. 8 Jahren. Die Rückbesinnung und innere Sammlung ist wesentlich. Das Kollektiv ist gefragt!
    Herzliche Grüße

  2. Chris Vas:
    11.07.2016 03:17

    Guten Morgen!
    Eine Frage zu den "Gruppen" die sich bilden. Hättet ihr da Kontakte? Oder einen Tipp wie man sie findet? Bräuchte jemanden im Raum Wien.
    Liebe Grüße,
    Chris.

  3. Stefan Brönnle:
    11.07.2016 10:37

    Nun, es gibt sicherlich nicht flächendeckend für jeden Ort eine Gruppe, die speziell an einem solchen Thema arbeitet. Erste Möglichkeiten spezifisch thematisch mitzuwirken sind beim Link einsehbar: http://www.inana.info/blog/2016/07/07/rituelle-und-geomantische-friedensarbeit.html
    Ansonsten gibt es die allgemeinen Erdheilungsgruppen aus z.B. dem Lebensnetz von Marko Pogacnik http://www.lebensnetz-geomantie.de/ . In Wien gibt es z.B. http://planetareheilung.com/?page_id=127, die meines Wissens mit erdenhüterkristallen arbeiten. Die Gruppe ist mir aber nicht inhaltlich bekannt, so dass ich dazu nichts sagen kann/will...

  4. Petra Lehmann:
    11.07.2016 11:28

    Sehr geehrter Herr Brönnle, ich danke Ihnen sehr für diesen aufschlussreichen Artikel. Wir Menschen haben - vielleicht aus Unkenntnis - so viel Trennendes in die Welt gebracht. Und wir Menschen müssen es sein, die die Verbindung wieder zustande bringen. Jeder Einzelne muss bei sich selbst damit beginnen. Ich hoffe sehr, dass wir das schaffen - alle miteinander.
    Ihnen wünsche ich ganz viel Kraft für Ihre segensreiche Arbeit.
    Petra Lehmann

  5. Ralf Maucher:
    13.07.2016 16:34

    Sollten wir nicht ganz deutlich sagen, daß nicht nur "das Richten der Aufmerksamkeit auf die Technik" die Abtrennung vom Geistigen bewirkt, sondern daß es die Technik selbst ist: Daß technische Felder und Strahlungen (Mobiltelefonie, WLAN, bluetooth, Radar usf.)eben genau interferieren mit den "Vermittlerebenen" zwischen Geist und Materie - und "den Abruf des bzw. die Verbindung mit dem Geistigen" physikalisch (!) stören. Und wenn wir das gesagt haben, dann sollten wir auch die Frage stellen und beantworten, wer oder was dahintersteckt, daß wir eine seelenwidrige Technologie verwenden. Die Interferenzen und Störungen sind ja "kein Zufall".

  6. Stefan Brönnle:
    14.07.2016 08:55

    Lieber Herr Maucher,

    vielen Dank! Natürlich hat auch die Technik selbst ihren Einfluss und trägt zur Trennung bei. Zum einen - wie richtig Sie sagen, rein physikalisch, bzw. biologisch: Die Gleichschaltung mit 50 Hz Hausstrom führt auch verstärkt das Gehirn in einen 50 Hz Rhythmus, der für extreme Beta-Gehirnwellen steht. Ein Zustand des kausal-analytischen Denkens, während Alpha-Gehirnwellen mit den Erdeigenresonanzen in Gleichklang sind. Auch hochfrequente Strahlungen wie die des Mobilfunks stören die Resonanz von Erde und Mensch und damit natürlich auch zu den Naturwesen. Dies umsomehr, da der Longitudinalwellenanteil der Welle auch als Ätherwirbel verstanden werden kann.
    Hinzu kommt, dass die eingesetzte Technik auch systemisch für unsere Bewusstseinshaltung steht. Jeder aufgestellte Mobilfunksender steht - wie bei einer Familienaufstellung - für bestimmte geistige Grundhaltungen.
    Inwieweit dies bewusst beabsichtigt ist, lasse ich für meinen Teil offen. Ich habe zu oft mitbekommen wie stark Menschen für das Tagesbewusstsein absolut unwahrnehmbar und daher unbewusst sich eine Welt kreieren, die ihrer inneren Wirklichkeit entspricht und dann wiederum dieser kreierte Welt als "Beweis" für die Art ihrer inneren Wirklichkeit und ihre innere Haltung sehen. letztlich ist es auch sekundär, ob wir diese Welt willentlich oder unbewusst erschaffen. Wesentlich ist, dass eine Änderung unserer inneren Wirklichkeit, unserer Wünsche und Motivationen auch eine andere Technik hervorbringen würde und zum Verzicht der alten Technik führt. So komme ich blendend ohne Mobiltelefon aus und auch diese Kommunikation wird "schnurgebunden" geführt...

  7. Ralf Maucher:
    14.07.2016 10:36

    Lieber Stefan Brönnle,

    vielen Dank für die Antwort. Ich möchte zu dem Teil etwas sagen, in dem Sie logisch „den blinden Fleck erhalten“ ("letztlich ist es sekundär..."): Diese Argumentation ist dann gefährlich, wenn sich im individuellen oder kollektiven blinden Fleck eben gerade „die erste Ursache“ für das Abgeschnittensein bzw. Abgeschnittenwerden von der geistigen Wirklichkeit versteckt.

    Wenn es eine Möglichkeit, gibt, daß wir gegenseitig aufeinander aufpassen – und uns gegenseitig das Gesehene und Ungesehene zurückmelden, können wir zusammen mit größerer Effizienz (vielleicht sogar überhaupt erst wirksam) eine bessere Wirklichkeit möglich machen – und das geht vielleicht sogar einfacher als viele meinen – nämlich „von alleine“, eben, wenn wir das All-Eine nicht mehr stören.

    Nicht „mit Technik“ – aber auch nicht „mit Magie“.

    Beste Grüße

    RM

    P.S.: Vermutlich werde ich zu dem Artikel zur Weltenachse auch eine Überlegung veröffentlichen.

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