Kommunikation mit Naturwesen: Das Fenster zum Herzen


Fenster zum HerzenDas „Fenster zum Herzen“ ist eine Übung, um eine bestimmte Perspektive in der inneren Wahrnehmung einzunehmen. Sie ist hilfreich bei Ortswahrnehmung, aber vor allem auch bei der Kommunikation mit Naturwesen!

Atmen Sie tief durch.

Stellen sie sich vor, Sie hätten an der Brust, im Bereich des Herzens ein Fenster, ein Portal. Öffnen Sie es behutsam, so als würden Sie die Fensterläden aufklappen, die Jalousie hochziehen oder die Türe öffnen.

Seien Sie achtsam und bleiben Sie konzentriert. Geben Sie sich Zeit: Verändern sich Ihre Gefühle? Kommt Ihnen spontan ein Erlebnis in den Sinn? Eine Erinnerung? Wie hat sich dieses erinnerte Erlebnis angefühlt? Solche Reaktionen unserer Psyche sind tatsächlich „Äußerungen“ des Elementarwesens.

Beobachten Sie Ihre veränderten Gefühle, bis sie wieder abzuklingen scheinen. Dies war der erste „Satz“ des Wesens an Sie. Wenn Sie „antworten“ möchten, erinnern Sie sich an ein entsprechendes Erlebnis und das damit verbundene Gefühl. Wenn Sie dem Wesen ein „Geschenk“ geben möchten, darf dies natürlich auch physisch sein. Viel wichtiger aber ist das damit verbundene Gefühl. Erinnern Sie sich, wie Sie einmal einem Verwandten oder lieben Freund beschenkten und wie dieser sich darüber freute. Reichen Sie mit dieser Erinnerung den mitgebrachten Apfel und legen Sie ihn an die Stelle, an der sich das Wesen fokussiert. Oder senden Sie nur das Gefühl. Stellen Sie sich vor wie das Gefühl Sie aus dem geöffneten Herzensportal verlässt, wie es aus Ihnen herausströmt.

Warten Sie dann ab bis ein erneutes Erinnerungsbild in Ihnen auftaucht und sich die Gefühle sanft verändern. Auf diese Weise gelingt es uns mit dem Naturwesen zu kommunizieren.

Beenden Sie die Übung, indem Sie sich verabschieden und das Fenster im Brustraum wieder schließen. Entfernen Sie sich und lassen Sie die entstandenen Gefühle abklingen. Anfänglich kann es anstrengend sein, auf diese Art Gefühle entstehen zu lassen und auf die Gefühlsräume eines Wesens zu reagieren, mit ihm zu räsonieren. Es bleibt vielleicht so etwas wie ein „emotionaler Muskelkater“. Keine Angst, auch die „emotionalen Muskeln“ lassen sich trainieren!

Sollten Sie bei einer solchen Übung einmal extrem unangenehme Gefühle bekommen, Erinnerungen an Verletzungen und tiefsitzenden Schmerz, so zögern Sie nicht, sich zurückzuziehen! Brechen Sie aber die Übung nicht einfach ab. Schließen Sie ganz bewusst das Fenster/Portal! Achten Sie darauf, dass es auch wirklich geschlossen ist. Entfernen Sie sich räumlich von dem gewählten Ort, gehen Sie in Ihre Mitte, verbinden sie sich noch einmal mit Himmel und Erde und dehnen sie Ihre Mitte gefühlsmäßig über Ihren Körper hinaus aus, bis Sie in einem Ei stehen. Schieben sie bei der „Expansion“ der Mitte alles Unerwünschte mit hinaus. Suchen sie sich anschließend einen angenehmen Platz zur Erholung und Regeneration.

Eine Kommunikation mit einem Naturwesen ist im Grunde nicht viel anders wie mit einem Menschen. Die meisten Menschen sind recht freundlich und höflich, manche vielleicht ein wenig verschlossen und mürrisch. Aber manche sind auch echt sauer und aggressiv. Es sind die wenigsten, also lassen Sie sich von einer solchen Möglichkeit nicht die Erfahrung an sich verschließen! Ziehen sie sich zurück, wie Sie es auch bei einem für sie unangenehmen Menschen täten. Dann kann Ihnen nichts geschehen.

 

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Bild © Stefan Brönnle


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