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Unsere Pflanzengeister - Die Tulpe

13. Apr. 2016 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Mythen, Symbole, Pflanzengeister | 1 Kommentare

Violette Tulpe
Die Tulpe kommt aus Zentralasien. Ein Gesandter Kaiser Ferdinand I. soll die Tulpe im 16. Jahrhundert aus Konstantinopel nach Wien gebracht haben. Daher ist sie als später Einwanderer nicht allzu stark in unserem Brauchtum verankert. Umso stärker jedoch mit ihrer Symbolik!

Der Name der Tulpe soll sich von der vorderasiatischen Kopfbedeckung abIeiten. Diese hieß im Persischen „duIband" (Turban), im Türkischen „tülbent”. Der Gattungsname „Tulipa” soll unmittelbar darauf Bezug nehmen, da die Blüte in ihrer geschlossenen Form an einen Turban erinnere.
Tatsächlich hat die Tulpe im Moslimischen eine starke mythologische Bedeutung. Das Wappen Irans, das an einen kalligraphischen Schriftzug erinnert, besteht aus 4 Mondsicheln und einem Schwert, wobei die 5 vertikalen Elemente die 5 Säulen des Islam repräsentieren. Gemeinsam ergeben Sie das stilisierte Bild einer Tulpe. Die islamische Legende besagt, dass überall dort, wo ein Kämpfer im Namen Gottes gefallen ist, aus seinem Blut eine Tulpe ersprießt. Auch im Wappen der Osmanen ist daher die Tulpe präsent und sie ist gar Nationalblume der Türkei.

Aber auch in der griechischen Mythologie ist die Tulpe gegenwärtig: Tulip war die Tochter des alten helenistischen Meeresgottes Proteus (obwohl älter als Poseidon, wird er manchmal später als dessen Sohn abgebildet). Tulip wurde vom Gott des Gartenbaus (röm. Vertumnus‚ etrusk. Voltumna) ohne Erfolg umworben. Darauf verwandelte er sich in einen Jäger, um Tulip in den Wäldern zu fangen. Doch Artemis (Diana) rettete sie, indem sie Tulip in eine Blume, die Tulpe, verwandelte.

Im Islam gilt die Tulpe als ein Symbol des Glücks, sowohl des materiellen als auch des spirituellen! Sie symbolisiert die vollkommene Schönheit und Liebe des Ewigen. Ihr gerader, aufrechter Wuchs führt sie der Sonne zu, bei deren Untergang sich die Blüte schließt. Sie strebt somit symbolisch dem Licht, der Göttlichkeit entgegen und verhüllt sich vor der Finsternis. Als Frühlingsblume wird sie selbstverständlich auch zum Symbol der Auferstehung und Lebenskraft.

Tulpen wird nachgesagt, dass sie gebrochene Herzen heilen können. Nach einem Streit sollen Tulpen die Versöhnung wieder herbeiführen, indem Sie das Göttliche im Menschen zum Leuchten bringen.
Doch auch der Glaube, ein Tulpenstrauß neben dem Bett brächte über Nacht den Tod, ist weit verbreitet. Er spiegelt die Assoziation wieder, die Tulpe würde die im Schlaf austretende Seele unmittelbar zu Gott führen. Im späten Volksglauben gelten Tulpenblüten als Wiegen der Elfenkinder.

Die Blütenessenz der Tulpe führt zur inneren Aufrichtung und verbindet mit der eigenen inneren Kraft und Göttlichkeit. Sie hilft dem Menschen sich selbst wertzuschätzen und neuen Lebensmut zu gewinnen.

Die Tulpe - Erweckerin der eigenen Göttlichkeit



Bild: © Thinkstock
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