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Spiegel im Schlafzimmer

16. Dez. 2015 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Geomantie, Äther, Radiästhesie, Feng Shui | 0 Kommentare

Schlafzimmer mit Spiegelschrank

Lehrregeln aus dem Feng Shui und der Radiästhesie besagen, es sei ungünstig, Spiegel im Schlafzimmer zu haben. Diese würden den Schlaf stören und seien der Gesundheit daher nicht förderlich. Eine chinesische mythologische Begründung besagt: Die Seele des Menschen erhebt sich nachts im Schlaf aus dem Körper. Sieht sie sich im Spiegel, so wird sie erschreckt und fährt in den eigenen Körper zurück. Daher könne sich der Mensch nicht seelisch erholen.

Spiegel wurden in den Legenden häufig eingesetzt, um Unheil zurückzureflektieren. Sie haben apotropäische Funktion. Vom ehemals in München stehenden „Spiegelbrunnen“ (Theatinerstr./Schrammergäßchen) gibt es die Sage, ein Basilisk habe sich einmal im Brunnen eingenistet und jeden mit seinem Blick getötet, der in den Brunnen hinabblickte, um Wasser zu schöpfen. Daher hängte man einen Spiegel über den Brunnen, so dass sich der Basilisk mit seinem Blick selbst tötete. Die Schlangenhäuptige Medusa wurde durch Perseus enthauptet, indem dieser sie niemals direkt, sondern nur durch seinen spiegelnden Schild betrachtete. Ihre Macht zu Stein erstarren zu lassen, galt offenbar nur bei direktem Blickkontakt und wurde im Spiegel verändert. Vampire, so sagt man, hätten dagegen kein Spiegelbild (weil sie keine Seele haben, die sich im Spiegel zeigt).

Spiegel haben also durchaus eine starke symbolisch-mythologische Wurzel. Warum aber sollen sie nicht im Schlafzimmer aufgestellt werden?

Zunächst muss gesagt sein, dass es natürlich auf die Größe ankommt. Ein kleiner Taschenspiegel, der in der Ecke liegt, ist nicht das gleiche wie ein verspiegelter Schrank. Auch ist es sicher relevant, ob der Spiegel vom Bett aus überhaupt zu sehen ist und ob man sich, bzw. das Bett darin sich spiegeln sieht.

3 Gründe, Spiegel im Schlafzimmer zu meiden:

  1. Spiegel dienen im Feng Shui der optischen Vergrößerung von Räumen. Größere Räume enthalten mehr Qi. Ein Spiegel mehrt und aktiviert also die Raumenergie. Das Schlafzimmer dient aber in erster Linie nicht dem Yang- sondern dem Yin-Zustand, dem Schlaf und der Regeneration. Zuviel Energie und eine zu hohe Qi-Aktivität sind daher im Schlafzimmer ebenso ungünstig, wie zu wenig Raumenergie. Die erhöhte Energie macht den Schlaf unruhiger, weil der Mensch nicht so gut loslassen und „herunterfahren“ kann.

  2. Spiegel reflektieren Licht. Dabei gilt der Grundsatz >Eintrittswinkel = Austrittswinkel<. Spiegel sind metallbedampfte Grafik: Strahlungsreflektion durch SpiegelGlasscheiben. Sogar messtechnisch fassbar kann ein Spiegel eintretende Hochfrequenzstrahlung vermindern, weil die Strahlung den Spiegel nicht vollständig durchdringen kann, sondern zum Teil abgelenkt wird. Im Sinne der physikalischen Radiästhesie kann also u.U. ein auftreffender Strahl – z.B. einer nahen Wasserader – umgelenkt werden, wobei dieser auch noch seine Polarisation ändert. D.h. aus einem rechtsdrehenden wird ein linksdrehender Strahl und umgekehrt. Es ist also potenziell möglich, dass der Spiegel „mikrowellenähnliche Erscheinungen“ in das Bett hineinreflektiert.

  3. Untersuchungen mit Hilfe der Ätherradiästhesie zeigen, dass Spiegel Äther seitlich anziehen und beschleunigt in den Grafik: Ätherwirkung durch SpiegelRaum hinaus abgeben. Dabei kann das Zusammenspiel von Glas und Metallbedampfung durchaus als ein Orgonakkumulator im Reich´schen Sinne verstanden werden. Steht ein Bett unmittelbar gegenüber vom Spiegel, so kann der beschleunigte Ätherstrom tatsächlich auch auf die auratischen Körper einer Person einwirken.

Fazit: Ein Spiegel im Schlafzimmer ist kein Grund zur Panik. Ohne Kenntnis der genauen Stellung und Größe des Spiegels kann man keine Aussage über seine Wirkung treffen. Als allgemeine Regel hat die Entfernung großer Spiegel aus dem Schlafzimmer daher lediglich Präventivcharakter.

Ob es sinnvoll ist einen Spiegel zu entfernen, muss der Berater entscheiden. Wer selbst gleich handeln möchte, sollte darauf achten, dass große Spiegel so stehen, dass man sich vom Bett aus nicht selbst sehen kann. Wer bereits einen unruhigen Schlaf hat, kann experimentell den Spiegel entfernen oder wenigstens mit einem Tuch abhängen (wobei dies keinen Einfluss auf die Reflektion mikrowellenähnlicher Erscheinungen hat, die den Stoff durchdringen, sondern lediglich auf der ätherischen Ebene).

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