Hintergrundbild für die ganze Seite

Alte Götter: Dana

28. Aug. 2015 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Mythen, Götter | 0 Kommentare

Zeichung Doppelgöttin hell und dunkel

Dana, oder auch Danu (altirisch) oder Anu ist die Große Göttin der keltischen Mythologie. Als Urmutter des Göttergeschlechtes der Tuatha Dé Danann (= Volk der Göttin Danu) reicht diese Gestalt bis in protoindoeuropäische Zeit zurück. Je nach Mythenvariante ist sie die Mutter von Dagda, Nuada, Ogma, Dian-Cecht, Goibnin, Lugh, Lir und Midir.

Interessant ist vor allem die ethymologie ihres Namens: Als (D)Anu oder (D)Ana bildet er eine unmittelbare Beziehung zu den frühen Muttergottheiten wie der römischen Anna Perenna, der norditalisch-keltischen Annea, der Anapurna (Göttin des gleichnamigen Berges in Nepal und Alternativname der Göttin Parvati, der sumerischen In-Anna, oder selbst der christlichen Anna, der Mutter Mariens. Im Türkischen heisst „Anne“ heute noch „Mutter“. Das Urwort „ANA“ ist auch im deutschen „Amme“ enthalten. So ist die ethymologische Beziehung der Dana zu den Urmüttern evident.

Gerhard Köbler und Julius Pokorny rekonstruieren Dānu als eine proto-indo-europäische Form mit der Bedeutung „fließendes Wasser“. Auch hier ist die Beziehung zur fruchtbarkeitstragenden Kraft offenbar.

Dana ist selbst die große Mutter Erde. Mit der ketlischen Brigid (die auch als ihre Tochter gilt) bildet sie eine mythische Einheit. Dana tritt auch manchmal als Brigid (Jungfrau), Danu (Mutter) und Anu (Greisin) auf und vertritt hier die matrifokale Göttinnentrinität. Auch als Jungfrau, Mutter und Jägerin tritt Dana auf und steht über diese Dreiheit auch in der Beziehung zu Schwarzmond (abnehmendem Mond = Transformation, Wandlung), Neumond (zunehmendem Mond = geistiger Erstimpuls) und Vollmond (= Fruchtbarkeit).

In der Nähe von Killarney (Munster) gibt es zwei Hügel, die als die „Brüste der Dana“ gelten. Jeder von ihnen trägt einen Cairn (kutischer Steinhaufen). Sie gelten als die Brustwarzen. Dana erscheint hier als typische Landschaftsgöttin, deren Körper das Land formt.

Ortsnamensbezüge:

Viele Ortsnamen, die „Dan-“, „Don-“, oder „Danu-“ enthalten gehen auf (zu mindest protoindoeuropäische) Dana zurück: Dniestr, Dniepr, Don und schließlich auch die Donau (römisch Danuvius).

Bild © Fotolia

Zeichung Doppelgöttin hell und dunkel

Weil Du unseren Podcast angehört, unsere Video angesehen, oder unseren Blogbeitrag gelesen hast: Wir bieten in diesem Blog kostenfrei pro Monat 10 bis 20 Beiträge zu den Themen Geomantie, Schamanismus, Radiästhesie, Wahrnehmung u.v.m. Vielleicht hast Du Lust, unsere Arbeit zu unterstützen, uns einen Kaffee zu spendieren, oder einfach „Danke" zu sagen. Über diesen Paypal-Link kannst Du uns einfach einen Betrag gewünschter Höhe zukommen lassen.

PayPal Button

Weil Du unseren Podcast angehört, unsere Video angesehen, oder unseren Blogbeitrag gelesen hast: Wir bieten in diesem Blog kostenfrei pro Monat 10 bis 20 Beiträge zu den Themen Geomantie, Schamanismus, Radiästhesie, Wahrnehmung u.v.m. Vielleicht hast Du Lust, unsere Arbeit zu unterstützen, uns einen Kaffee zu spendieren, oder einfach „Danke" zu sagen. Über diesen Paypal-Link kannst Du uns einfach einen Betrag gewünschter Höhe zukommen lassen.

PayPal Button

Kommentare

Ihr Browser wird von dieser Seite leider nicht unterstützt.


Diese Website basiert auf modernen Webstandards, die alle gängigen Browser unterstützen. Ihr Browser scheint veraltet zu sein. Bitte machen Sie ein Update oder verwenden Sie einen der folgenden Browser:

Chrome Icon Firefox icon