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Unsere Pflanzengeister - Das Schneeglöckchen

13. Feb. 2015 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Mythen, Symbole, Pflanzengeister | 0 Kommentare

Schneeglöckchen

Andere Namen: Hübsches Februar-Mädchen, Lichtmessglöckchen, Marienkerzen, Milchblume, Schnee-Durchstecher, Weiße Jungfrau, Weißglatze‚ Lausblume, Lausbüschel, Schneeguckerchen, Schneekater

Der Gattungsname „Galanthus” b
edeutet so viel wie Milchblume, griech. gäla = Milch, griech. Anthos = Blüte, der Artname nivalis kommt von lat. nivis = schnee. Als „galant" bezeichnet man im alltäglichen deutschen Sprachgebrauch aber auch das zuvorkommende Verhalten eines Mannes gegenüber einer Frau.

Ein alter, heute fast vergessener Brauch ist, am 2. Februar, dem Lichtmesstag, Schneeglöckchen als Sinnbild der Reinheit und des nahenden Frühlings auf den Altar zu stellen oder in der Kirche zu verstreuen. Daher wohl der Name „Lichtmess-Glöckchen". Vermutlich geht ähnliches Brauchtum aber zurück bis zu den Kelten, bzw den Imbolc-Bräuchen. Als oftmals e
rste auftauchende Blüte nach
dem Winter ist das Schneeglöckchen ein Symbol der Hoffnung.

Da der Lichtmesstag - natürlich - mit dem Licht verbunden war, hat er auch übertragen die magische Kraft der Erleuchtung. Kindern, die am Lichtmesstag geboren wurden, wurde hellseherische Begabung nachgesagt. So steht auch das Schneeglöckchen mit dem äußeren wie dem inneren Licht in Verbindung. Wischt man sich die Augen mit dem ersten Schneeglöckchen, das man sieht, so werden diese das ganze Jahr über vor Erkrankung geschützt sein. Das Schneeglöckchen wird so auch gegen Alzheimer und Gedächtnisstörungen eingesetzt. Es verhilft also klar bei Gedanken und „erleuchtet” zu sein.

Das Schneeglöckchen gilt wie viele weiße Blumen als Sinnbild für die keusche Jugendliebe. Schüchterne Liebhaber hofften auf Gegenliebe bei der Angebeteten zu stoßen, wenn sie es als Amulett bei sich trugen. Wenn ein junges Mädchen sich zu sehr von
einem zu aufdringlichen Verehrer bedrängt fühlte, genügte es, einen Umschlag mit Schneeglöckchen an ihn zu schicken. Dies zeigte die Reinheit des Mädchens und wies den Freier zurück.

In England galt das Schneeglöckchen wegen seiner weißen Farbe als Todesbotin und es brachte Unheil, es ins Haus zu bringen. Im slawischen Raum dagegen schützen die Zwiebeln der Pflanze das Vieh vor Hexen. Es schützte vor allem vor dem „Verrufen” der Milch. Auch hier wirkt die Sympathie-Magie der Farbe („Milchblume”).

Einer Sage nach wusste Gott nicht, welche Farbe er dem Schnee geben sollte. So ging der Schnee zu allen Elementen der Natur, dem Himmel, der Erde, dem Gras und allen Blumen und bat, etwas von deren Farbe abhaben zu können. Aber alle verweigerten es. Schließlich blieb er vor einem bescheidenen Blümchen am Waldrand stehen. „Könntest du viel
leicht ein wenig von deiner schönen Farbe entbehren?” fragte er. Und die Blume antwortetet: „Warum nicht? Nimm dir nur, soviel du brauchst!” So bekam der Schnee seine weiße Farbe, und bis zum heutigen Tag ist er weiß geblieben. Die Blume aber wurde der beste Freund des Schnees, während alle anderen Blumen ihn mieden.
Einer anderen Legende zufolge ver
wandelte ein Engel nach der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies nach dem langen Winter die Schneeflocken in Blumen, um zu zeigen, dass nun der Frühling komme. Auch hier ist das Schneeglöckchen ein Zeichen der Hoffnung.

Auch die Blütenessenz des Schneeglöckchens steht im Zeichen des Neuanfangs und der Hoffnung. Es hilft uns aus scheinbar ausweglosen Situationen zu entkommen und Hoffnungslosigkeit zu überwinden. Auch wenn wir einen neuen Lebensabschnitt beginnen, kann uns das Schneeglöckchen mit neuer Zuversicht erfüllen.

Das Schneeglöckchen – Geist des
Neubeginns, geistiger und emotionaler Klarheit und der Hoffnung



Bild © Thinkstock

Schneeglöckchen

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