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Abkopplung von der Erde und Wiederbegegnung: Die räumliche Abkopplung (Teil2)

09. Mai 2017 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Rituale, Ökophilosophie, Erde, Ökologie | 0 Kommentare

Barfuß auf dem Boden

Wir entfernen uns von der Erde – mehr und mehr. Unsere „Zuvielisation“ hat einen Punkt erreicht, von dem aus die Erde nicht viel mehr ist als ein mechanisches Konstrukt, eine Rohstoffquelle, ein Spekulationsobjekt. Dazu tragen wir alle bei. Diese kurze Artikelreihe soll zeigen wie sehr wir uns von der Erde entfernen, aber auch wie einfach wir ihr wieder begegnen können.

Die räumliche Abkopplung

Der Mensch schiebt eine künstliche Schicht zwischen sich und die Erde. Etwa 46 Prozent der Siedlungsflächen sind versiegelt, also bebaut, betoniert, asphaltiert – Tendenz zunehmend. In den 19 Jahren zwischen 1992 und 2011 hat alleine in Deutschland die Bodenversiegelung um über 3000 Quadratkilometer zugenommen, das sind rund 158 Quadratkilometer pro Jahr! Versiegelte Böden erschweren die Wasseraufnahme der Böden und führen dadurch zu vermehrten Hochwasserwellen. Auch der Gasaustausch des Bodens mit der Atmosphäre wird so gedrosselt. Seelisch verliert der Mensch den konkret erlebbaren Bezug zur Erde.

Der durchschnittliche Deutsche hält sich 29% seiner Zeit in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz auf, 60% in geschlossenen Räumen zu Hause, zu 1 % sitzt er im Auto. Gerademal 10% der Zeit wird im Freien verbracht (Quelle Umweltbundesamt). Noch vor gut 100 Jahren war das Verhältnis genau anders herum und der Mensch verbrachte 80-90% seiner Zeit im Freien. Außenluft in ländlicher Umgebung besitzt 1000-2000 negativ geladene Ionen pro cm³. Die Luft von Innenräumen dagegen besitzt ein Übermaß an positiv geladenen Ionen. Dies führt im Körper zu einer vermehrten Freisetzung des Hormons Serotonin, was wiederum zu starken Kopfschmerzen führen kann. Die meist trockene Luft in Innenräumen führt zu vermehrten Staubpartikeln, die wiederum als Basisträger für Bakterien, Viren und Mikroorganismen dienen. Reizhusten, Allergien, Augenreizungen, sinkende Immunkraft und Konzentrationsschwäche sind typische Erkrankungen, die aus dem zu starken Aufenthalt des Menschen in geschlossenen Räumen resultieren.

Während einer Grippeepidemie 1918/19 in Kalifornien wurden Patienten – lediglich mit Wärmflasche und Decken – in unbeheizten Zelten gelagert. Kein einziger Patient in den Zelten starb. Ganz anders sah es in den Innenräumen der Kliniken aus. Hier starben bis zu 20% der Patienten. Im ersten Weltkrieg als die Hospitäler keine weiteren Verwundeten aufnehmen konnten, wurden ebenfalls Patienten in Zelten behandelt. Erstaunt stellte man fest, dass die Patienten in den Zelten schneller den Gesundheitszustand verbesserten als die in den Innenräumen der Kliniken.

Auch durch unsere Bekleidung schirmen wir uns mehr und mehr räumlich von Natur und Erde ab. Elektrisch gesehen ist unser Körper positiv geladen. Er strebt nach einem Ladungsausgleich durch Erdung (die Erde ist negativ geladen). Kunstfasern und vor allem Schuhsolen trennen uns von diesem Ladungsausgleich ab. Der zunehmende Elektrosmog in Innenräumen lädt uns dabei noch weiter zunehmend auf. Dr. Engelhardt – Präsident der deutschen Triathlon Union – meint dazu: „Evolutionsbiologisch gesehen ist es so, dass wir unseren Fuß erst seit wenigen Hundert Jahren in Schuhen vergewaltigen“. Bewegt sich der Mensch dagegen ohne Schuhe, geht also barfuß, führt dies zum Ausgleich der elektrischen Ladungen, die Fußreflexzonen werden aktiviert, was wiederum den ganzen Organismus anregt, den Blutdruck harmonisiert und das Herz-Kreislauf-System stabilisiert. Viele Muskelverspannungen, Schlafstörungen, ja sogar körperliche Fehlstellungen der Wirbelsäule korrigieren sich oft von alleine durch regelmäßiges Barfußgehen.

Der Erdkontakt heilt den Menschen, die räumliche Abkopplung von der Erde lässt den Menschen erkranken.

Wiederbegegnung

  • Lüfte viel und regelmäßig. Tritt auch bewusst nach draußen und atme tief – bis in den Bauch hinunter.
  • Gehe regelmäßig und so oft es irgendwie geht nach draußen. Nimm auch Deine Malzeiten, wann immer das Wetter es zulässt, im Freien ein.
  • Sorge insbesondere beim Schlafen für eine gute Belüftung.
  • Trau Dich ganz draußen zu schlafen. Nimm einen guten Schlafsack und ggf. einen Biwaksack gegen Regen. Verzichte auf die trennende Zeltplane. Such dir einen geborgenen Platz, an dem Du auf und mit der Erde träumen kannst.
  • Gehe, so oft es geht, barfuß. Insbesondere energetische Körperübungen sollten im Freien und barfuß verrichtet werden.
  • Sorge auch dafür, dass Dein Haus elektrotechnisch gut geerdet ist.
  • Gewähre der Erde, wenn Du kannst, Freiräume. Schenke der Erde einen Teil Deines Gartens als „Temenos“ (geheiligten Raum), den jedwedes „Unkraut“ und Tiere – ja auch Schnecken (!) – bevölkern dürfen
  • Schaffe Heilige Räume für die Erde. Hier erfährst du wie.
  • Fasse Erde an, leg Dich – ohne Decke – auf die Erde.
  • Lass auch zu, dass Wind und Regen Dich berühren.
  • Hör auf, von ERDE als „Dreck“ zu reden. Diszipliniere Dein Denken und erlebe die Erde hautnah.

Eine Erdungsübung

Eine wunderbare Übung, die Dich elektrisch, aber auch geistig-seelisch erdet, ist die „Bärenübung“:

Grafische Darstellung der Bärenübung

  • Knie Dich barfuß und mit nackten Knien auf den Erdboden. Auch die Hände berühren die Erde. Wie ein Bär sind Deine Extremitäten in Erdkontakt.
  • Stell Dir vor, Du atmest die Kraft der Erde durch Deine Hände und Beine ein. Atme tief und lass zu, dass die Kraft der Erde Dich durchströmt. Atme so einige Atemzüge lang.
  • Nun richte Dich auf. Zunächst in den Fersensitz, dann weiter gestreckt nach oben auf den Knien. Strecke die Arme nach oben, wie ein Bär, der sich auf die Hinterbeine stellt.
  • Strahle die aufgenommene Erdkraft über Deine Hände, Arme und ganze Körperoberfläche in Deine Aura hinein aus, so dass auch diese davon gesättigt und geerdet wird.
  • Wiederhole dies, sooft es Dir guttut.

Teil 1: Zeitliche Abkopplung

Bild Barfuß © thinkstock

Bild Bärenübung © Stefan Brönnle

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