Rau(ch)nächte


RäucherschaleMit den 12 Raunächten oder Rauhnächten zwischen Weihnachten und Heilig-Drei-König ist auch das räuchern von Haus und Hof, von Vieh und Mensch aufs innigste verknüpft. Eine Theorie verbindet damit sogar den Namen der Raunächte und lässt sie so zu „Rauchnächten“ werden.

Oft wird für die Raunachtsräucherungen ein tradiertes Räuchergemisch verwendet, von denen wir hier drei vorstellen möchten:

 

 

 

1. „Neunerlei“

  • Waldweihrauch: Fichten- oder Kiefernharz. Er wird auch als Wildweihrauch oder Urweihrauch bezeichnet. Der Waldweihrauch holt die Kraft und die Spirits der Natur ins Haus.
  • Wurzelharz (ein Destillationsrückstand eines natürlichen Harzes aus Wurzelstöcken von Nadelhölzern, meistens Kiefern) sorgt für eine gute Verbindung mit den Ahnen, sowie eine gute Erdung.
  • Holunderbeeren stärken ebenfalls die Verbindung zu den Ahnen, sowie zur Erdkraft („Frau Holle“).
  • Tannennadeln  für die Erneuerung der Lebenskraft / Das Licht der Wintersonnwende
  • Schafgarbe fördert innere Weisheit und Leichtigkeit, verhilft zu Wahrträumen und klaren Visionen, schützt vor negativen spirituellen Einflüssen und unterstützt beim Streben nach Weisheit.
  • Lavendel vertreibt ungute Energien und bringt lichte, gute Gedanken.
  • Mädesüß bringt heitere Gelassenheit, Schutz und Segen
  • Beifuß unterstützt das Überschreiten der Jahresschwelle. Er unterstützt dabei die Visionen für das Kommende und stärkt die Vitalkraft.
  • Birkenblätter unterstützen den Neubeginn, geben Kraft und Selbstvertrauen für den Neustart.

 

2. Loslassen und Neustart

  • Engelwurzwurzel für die Beseitigung der Ängste vor dem Neuen und den Mut in Zeiten der Wandlung
  • Beifuß: Wie oben schon erwähnt, hilft der Beifuß Schwellen zu überschreiten.
  • Wacholder unterstützt die Verbindung zu den Ahnen. Er bildet Schutz, stärkt den Mut und reinigt die Räume von schädlichen Einflüssen. Während die Wacholderbeere energetisch weicher ist und die seelische Verbindung stärkt, besitzen die Spitzen des Wacholders mehr Reinigungskraft.
  • Weißer Salbei hat eine stark reinigende Wirkung. Er löst dabei auch sehr alte Energien und führt zu innerer Ruhe.
  • Fichtenharz unterstützt die Erneuerung der Lebenskraft und verbindet mit den Spirits der Natur.
  • Lavendel (siehe oben) unterstützt lichte Gedanken.
  • Rosmarin ist ein wunderbarer Seelenführer und verbindet mit den Elfen und Feen. Er weckt Begeisterung und Kreativität.
  • Eisenkraut schließlich ist der Geist der Weihe. Er bringt den notwenigen Segen in den neustart.

 

3. Magischer Jahreswechsel

  • Meisterwurz ist eine alte magische Pflanze aus dem Alpenraum, die die eigene Mitte stärkt – jene Quelle unserer magischen Kraft.
  • Wermut sensibilisiert der Geist und hat bewusstseinserweiternde Wirkungen.
  • Eibe (bitte vorsichtig dosieren, da giftig) unterstützt die Schwellenüberschreitung ins Jenseits und die Anderswelt. Zudem wirkt sie als starker Schutzspirit.
  • Wacholder bildet die Brücke zum Geist der Erde (Frau Holle). Einer der alten heiligen Bäume, der auch die Verbindung zu den Ahnen unterstützt.
  • Salbei unterstützt die Ganzwerdung und das Heilsein. Er verbindet dabei die drei Welten und reinigt.
  • Königskerzenwurzel öffnet den Kanal ins Jenseits und stärkt Licht und Segen.
  • Rosenblüten schließlich fördern die liebende Hingabe an die Schöpfung. Sie verbreitet Frieden und innere Ruhe.

 

 Tipp: Kompaktschulung Raumclearing 2018

Bild © Andy Ilmberger @ fotolia


Kommentare (1)

  1. Françoise Dévaud:
    30.12.2016 11:40

    Guten Tag, vielen lieben Dank für diese Angaben. Werde im kommenden Jahr diese Pflanzen bestimmt sammeln und für die Rauchnächte 2017 bereit halten. Dieses Jahr ist meine Mischung noch etwas mager, doch lass ich das Räuchern in diesen Tagen desswegen nicht aus.
    Wünsche alles Liebe und bedanke mich herzlich für die wunderbaren Beiträge auf ihrer Seite !
    Freundliche Grüsse, Françoise Dévaud

  1. 1

Kommentieren

Dieser Thread wurde geschlossen.